29.06.16 "THE WALL" SCHLEGEIS 131 Klettersteig / Via Ferrata : ginzling / mayrhofen : jugend-coaching.at

16.05.16 SUP - StandUpPaddling - CHIEMSEE : jugend-coaching.at : thomas schwab

10.05.16 Via Ferrata KLETTERSTEIG für Anfänger
 

13.03.16 new one - zum thema - vorstellungsgespräche

19.12.2015  - ClimbingInstruction

04.11.2015 - Sport/Leben: Motivation, Ziele, Disziplin, Durchhaltevermögen

03.11.2015 - TRAININGSERFOLG durch PASSION -> siehe Video 04.11.2015

26.10.2015 - #3 Bewerbungsgespräch : Lücken im Lebenslauf

Wie gehe im Zuge eines Bewerbungsgespräches damit um, wenn ich auf schlechte Noten, Schulabbrüche und Lücken in meinem Lebenslauf angesprochen werde...

18.10.2015 - #2 Bewerbungs- bzw. Motivationsschreiben

05.10.2015 - JUGENDzeit = CHAOSzeit

JugendZeit ist ChaosZeit
Episode des Lebens, die Jugendliche und Eltern gleichermaßen fordert.

 

Die Phase, die wir „Jugendzeit bzw. Adoleszenz“ nennen, birgt Veränderungen auf allen Ebenen in sich. Der Körper folgt seinem genetischen Programm hinsichtlich hormoneller und morphologischer Veränderungen und der Abnabelungsprozess zur Identitätsfindung verlangt der Psyche einiges ab. Gleichzeitig wirken pränatale Erlebnisse und prägende Episoden der Kindheit auf den jungen Menschen ein. Aber nicht nur Jugendliche befinden sich im Ausnahmezustand, sondern auch deren Eltern und Erziehungsberechtigte. Es scheint als wäre all die Mühe der letzten Erziehungsjahre, das Umsorgen und fürsorgliche Handeln völlig umsonst gewesen. Vielleicht bleibt sogar der Zugang zum geliebten Kind verschlossen? Und ganz allmählich drängt sich die Frage auf: „Womit haben wir das bloß verdient?“.

 

Um die Kontrolle zu behalten greifen Eltern plötzlich unbewusst auf Strategien zurück, von denen sie annehmen, dass sie funktionieren. Es handelt sich hierbei meist um Muster, die ihnen bereits selbst in frühen Jahren zuteil wurden. Und so kommt es, dass Eltern schulmeisterlich behandeln, klammern, bemuttern, bevatern, bevormunden und einengen oder die „Strategie der Coolness“ bemühen und eine Gleichgültigkeit suggerieren, die von Jugendlichen als Desinteresse an ihrem Leben interpretiert wird. Manche ertappen sich sogar dabei, sich wie die eigenen Eltern anzuhören, dementsprechend zu handeln und konservativ zu wirken.  Je kritischer und turbulenter die Situation, desto ohnmächtiger.

 

Allgemein gültige und erfolgsversprechende Erziehungsratschläge existieren nicht, weil die individuelle Situation stets spezifisches und sensibles Agieren erfordert. Wir dürfen uns jedoch grundsätzlich immer wieder aufs Neue bewusst machen, dass es nicht möglich ist sich auch nur im Geringsten auszumalen, wie die Lebenswelten der eigenen Kinder wirklich aussehen, welche Faktoren auf sie einwirken und welchen Herausforderungen sie sich zu stellen haben. Vielmehr gilt es den Fokus zu verschieben und wieder jene fixe und verlässliche Säule im Leben zu sein, die Rückhalt verspricht und zeitgleich zum Gehen motiviert. Auch darf dazu ermutigt werden, im Rahmen ethischer und gesetzlicher Grenzen, eigene Fußspuren im Sand zu hinterlassen und Lebensexperimente zu wagen. Eine meiner goldenen Grundregeln: Lasst eure Kinder spüren und wissen, dass ihr ihnen - was auch immer geschehen mag - jederzeit liebevoll und unterstützend zur Seite stehen werdet!

 

Wie verfahren sich Familienkonstellationen auch darstellen mögen: Die „Liebe zueinander“ bleibt stets jener Kitt, der bewirken und wirken kann! Jeder von uns sehnt sich danach, von seinen Eltern geliebt zu werden. Bis an das Lebensende haschen wir nach  genau dieser Liebe, Aufmerksamkeit und Anerkennung, ob wir uns das eingestehen oder nicht. Das Wissen darum soll verdeutlichen, dass auch unsere Kids sich nach dieser Liebe sehnen. Unabhängig davon, wie sie sich in ihrer Jugendzeit verhalten mögen, lassen Sie nicht davon ab zu WISSEN, dass sie stets in dieser Liebe miteinander verbunden sind.

 

All das mag vielleicht pathetisch klingen, ABER wenn ich eines im Zuge meiner unzähligen Gespräche mit Jugendlichen und Eltern, Großeltern, Schwestern und Brüdern in und mit Familien erleben durfte, dann ist es, dass diese Liebe alles (und im schlechtesten Falle vieles) verändern und heilen kann.
Thomas Schwab

 

 

Mag. Thomas Schwab
Mentor & Lebenspfadfinder, Pädagoge-Trainer-Coach, Erziehungswissenschaftler

www.jugend-coaching.at

 

Mehr zu diesem Thema können Sie in zahlreichen Workshops und Vorträgen im Zuge des Impulstages für Kinder und Jugendliche am 10. Oktober im Jugendzentrum Kufstein erfahren.

WANN: 10. Okt. 2015, 10.00 - 19.00
WO: Jugendfabrik Kufstein, Feldgasse 12, 6330 Kufstein

 

PROGRAMM
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16.01.2015 - Jugendliche sind auch Menschen

EIN KLEINER BETRAG FÜR ALL JENE, DEREN JUGENDLICHKEIT IM ALLTAG VERLOREN GING:

„Jugendliche sind auch Menschen…“

 

Man mag es kaum glauben, aber Jugendliche sind auch Menschen und wollen dementsprechend behandelt werden.

 

Im Kreise von PädagogInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen, PsychologInnen und anderen ZeitgenossInnen der Jugendarbeit, kommt es doch immer wieder vor, dass von „der Jugendlichen“, „dem Jugendlichen“, sowie „den Jugendlichen“ gesprochen wird, als hätten diese eine ernstzunehmende Krankheit und als stünde der o.g. Personenkreis im täglichen Agieren weit über diesen „seltsamen Subjekten“.

 

Handelt es sich hierbei nun um den Ausläufer eines Generationenkonfliktes? Um ein natürliches Verhalten einer älteren (vielleicht reiferen) Person, einer jüngeren (vielleicht unerfahreneren) gegenüber? Der Wortwahl eines Youtubers folgend, würde ich darauf antworten: „Isch mir egal.“

Im Herzen begegnen wir uns auf derselben Augenhöhe!

 

…nur mit dem Unterschied, dass der sogenannte Erwachsenenkreis, diese sozialisierte Lebensform, diesen Stempel der Gleichförmigkeit mit all seinen „Dos and Don`ts“ internalisiert hat und somit ihre ureigene, sorgenfreie Jugendlichkeit verdeckt wurde.

 

Ihr „Erwachsenen“… habt also bitte Respekt vor:

* der Erlebenswelt
* der erlebten Vergangenheit
* dem Wissen
* und dem sprudelnden „Waskostetdieweltgefühl“

eines jeden einzelnen.

tHoMaS

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