Jeder Mensch befindet sich auf einer Reise, einer Tour, beschreitet Wege. Und auch wenn wir vielleicht manchmal in den Fußstapfen anderer gehen oder einem vorgegebenen Weg folgen, so ist es doch immer ein individueller, ganz persönlich eigener Pfad. Täglich, stündlich, minütlich treffen wir Entscheidungen und bestimmen somit die Geschwindigkeit, die Art und die Richtung in die wir gehen.

 

 

 

 

 

 

Wir alle wurden in eine gewisse Zeit, an einen gewissen Ort, mit bestimmten Fähigkeiten, Fertigkeiten und körperlichen Voraussetzungen hineingeboren. Vergleicht man das mit einer Bergtour, dann würde das heißen, eventuell mit einer kurzen Hose, einem Hemd, Rucksack, Proviant und einem Routenplan ausgestattet am Start zu stehen. Unser Ziel - der Gipfel  - wir gehen los.

 

 

Zu Beginn ist es scheinbar einfach, denn der offensichtliche Weg nach oben liegt klar vor uns. Am Wegesrand befinden sich Wegweiser, die uns einerseits Gewissheit geben auf dem richigen Weg zu sein, andererseits die Richtung weisen. Doch während des Gehens fängt der Schuh zu drücken an, der Riemen des schweren Rucksackes reibt am Schlüsselbein, man merkt, dass eine kurze Hose doch nicht die beste Wahl war und das Knie beginnt zu schmerzen...

 

... natürlich können wir einfach weitergehen, aber die Schmerzen werden sich dadurch nicht verringern. Bevor man die nächste Etappe angeht, ist es wichtig sich Zeit zu nehmen, inne zu halten und die schmerzenden Stellen zu versorgen.  Das Gute ist: Am Wegesrand kommt man immer wieder an Hütten vorbei, kann sich stärken, sich neues Equipment besorgen, trifft andere, ist vielleicht ein Stück weit gemeinsam unterwegs, bis man erneut auf Solopfaden weitergeht.

 

 

 

Macht es dabei einen Unterschied, ob du in einem Armenviertel in Südamerika oder in eine reiche, europäische Fammilie hineingeboren wirst? Ob du mit einer Behinderung am Start stehst oder fit und ohne Krankheit losgehst?  Ob du bereits als Baby Gewalt erfahren hast oder ob du in scheinbar liebevoller Umgebung aufwachsen durftest?

 

 

DIE SCHLECHTE NACHRICHT

Wir können Ausgangsituationen im Leben nicht ändern. 

 

DIE GUTE NACHRICHT

Das "WIE wir mit Dingen umgehen" und "WAS wir daraus machen" entscheidet über unser Glücklichsein.

Das "WIE" ist der Schlüssel!

Du kannst und darfst deinen eigenen Weg beschreiten, deine eigenen Entscheidungen treffen und lernen "WIE" du mit schwierigen Situationen im Leben umgehen kannst. Über manche Dinge, die uns stark belasten, wollen wir meist nicht sprechen, aber genau dort liegen die größten Entwicklungs-Schätze fürs Weitergehen verborgen.

 

In diesem Sinne: Mach dich auf den Weg - auf DEINEN WEG

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